Mit der Grundsteinlegung für den Bankneubau in Niederuzwil bestätigt die Raiffeisenbank Oberbüren-Niederbüren-Uzwil ihre Verbundenheit zur Einheitsgemeinde Uzwil. Vor dem Aushub der Baugrube mussten zuerst die Liegenschaften auf dem Bebauungsareal sorgfältig abgetragen und entsorgt werden. Parallel zum Aushub wurden rund um die Baugrube stufenweise nach unten die Stützwände aufgebaut und die Erdwärmesonden-Bohrungen vorangetrieben. Nach der insgesamt sieben Meter tiefen Gründung der zweigeschossigen Tiefgarage, die seit Juni 2008 in vollem Gange war, folgt die Errichtung des eigentlichen Bankgebäudes, dessen erweitertes Raumangebot den nachhaltigen Expansionsplänen der Raiffeisenbank gerecht wird. Gleichzeitig wird auch das benachbarte Zwillingsgebäude nahe der Ochsenkreuzung errichtet.
In der Begrüssung der Gäste und Vertreter der Presse wies der Verwaltungsratspräsident Christof Oswald darauf hin, dass vor ziemlich genau zehn Jahren, am 1. Oktober 1998, mit der Eröffnung der gegenüberliegenden Geschäftsstelle in Niederuzwil ein erster Meilenstein gesetzt wurde. Mit dem heutigen Tag werden der Grundstein für eine moderne und auf die individuellen Kundenbedürfnisse ausgerichtete Bankinfrastruktur sowie ein Meilenstein für die Zentrumsentwicklung gelegt. Die kupferne Zeitkapsel wurde dabei nicht wie üblich in den Tiefen des Gebäudefundamentes eingemauert, sondern im Boden des Bankfoyers eingegossen. Befüllt wurde die Kapsel nebst der traditionellen Tageszeitung und einem Satz Pläne auch mit weiteren Informationen über die Bank und mit medialen Eindrücken des Dorfzentrums vor dem Baubeginn. Auch die Hausnummer "4" der ehemaligen Villa Zogg, welche im Bereich des Bankneubaus stand, fand den Weg in die Kassette, bevor Kevin Beer, unter der Aufsicht von Hans Baumgartner, diese luft- und wasserdicht verlötete.
Gemeindepräsident Werner Walser drückte seine Freude über die im Entstehen befindlichen Gebäude aus. Für den Dienstleistungssektor der Gemeinde habe das Projekt eine grosse wirtschaftliche Bedeutung. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und den Planern als vorbildlich und unkompliziert. Der Gemeindepräsident gratulierte der Raiffeisenbank und wünschte ihr für die anspruchsvolle Arbeit weiterhin viel Glück.
Die Eröffnung des neuen Zentrums in Niederuzwil findet rechzeitig für das 100-jährige Bestehen der Raiffeisenbank, im Frühling 2010 statt. Nebst den neuen Bankräumlichkeiten wird das Zentrum auch Gewerbeflächen, Büro- und Praxisräume, ein Restaurant und insgesamt 16 Mietwohnungen im gehobenem Ausbau anbieten. Für das Verkaufslokal im Erdgeschoss konnte mit der cevanova AG eine erste Partnerin gewonnen werden, die einen Convenience Shop mit Presseartikeln und verlängerten Ladenöffnungszeiten betreiben wird.
Seit anfangs Februar 2008 ist die Fa. HASTAG intensiv daran die Baugrube für die Überbauung des ZentrumRAIFFEISEN vorzubereiten. In den letzten vier Monaten wurden rund 40 Löcher für die Erdsonden gebohrt, Rühlwände erstellt und mittels Anker am umgebenden Terrain befestigt sowie das Erdreich sukzessive abgetragen. Was sich heute kurz vor Abschluss der Aushubarbeiten präsentiert, ist eine mustergültige Baugrube.
Obwohl sich das Wetter auch seit Beginn der Aushubarbeiten mehrheitlich von seiner besten Seite zeigte, brachten die gelegentlichen Regenschauer die Tiefbauarbeiten selten in Bedrängnis. Der Baugrund besteht aus besten Kiessanden, die eine hohe Sickerfähigkeit von Regenwasser erlauben. Der Aushub wird von den Transportunternehmen Kaiser Oberbüren und Lanker Niederwil in die Zwischendeponie abgeführt und wird später wieder in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt. Mitte Juni 2008 übernimmt die Thomas Brühwiler AG die Baustelle und wird noch vor den Sommerferien mit den Baumeisterarbeiten loslegen. Diese Bauphase wird mit der Aufstellung des ersten Kranes am 10. Juni 2008 besiegelt.
Auch im Februar zeigte sich das Wetter von der besten Seite. Obwohl die Liegenschaften und die alten Teerbeläge oder Pflastersteinabdeckungen inzwischen endgültig abgetragen wurden, blieben die Arbeiter Dank der mehrheitlich trockenen Periode von unangenehmen Arbeiten im Dreck verschont.
Anfangs Februar hat die Fa. HASTAG das Baugelände übernommen und die Vorbereitungsarbeiten für den Aushub in Angriff genommen. Rund um die Baustelle wurden mit einem grossen, raupengetriebenen Bohrgerät Hülsen in Grund und Boden getrieben und laufend das Kies-Sand-Gemisch aus dem Rohr entfernt. Anschliessend wurden in diesen Löchern Stahlträger eingelassen und mit Beton fest verankert. Zwischen diesen Trägern werden die künftigen Rühlwände eingelassen und mittels Anker an die Nachbarsgrundstücke gespannt. Damit wird die Baugrube vor einem Nachrutschen des angrenzenden Hanges während dem Aushub verhindert.
Gleichzeitig wurde in der Nähe des Oswald-Heer-Hauses ein erstes Bohrloch für die künftig geplante Erdsondenanlage vorangetrieben. Die voraussichtliche Tiefe dieser Bohrlöcher beträgt 180 Meter von denen die ersten 80 Meter im Kiessand und die letzten 100 Meter im Fels getrieben werden.
Dank den günstigen Wetterbedingungen und einer guten Planungsarbeit dauerten die Abbrucharbeiten auf dem Bauareal gerade mal vier Wochen.
Unter der fachkundigen Leitung der Fa. Ed. Vetter AG aus Lommis konnten die sechs Liegenschaften, welche den Neubauten weichen müssen, ohne weitere Zwischenfälle abgebrochen werden. Sorgfältig und Meter für Meter wurden die Häuser abgetragen, die einzelnen Materialien noch auf der Baustelle in bereitgestellten Containern sortiert und der entsprechenden Verwertung oder Endlagerung zugeführt.
Das Interesse der Passanten ist immer wieder beeindruckend. Gross und Klein,
Jung und Alt verweilen am Zaun und erleben hautnah die präzise
Maschinenführung
und die Einsatzbereitschaft der Crew.